Mastzell-Aktivierungssyndrom ( MACS ) und Histaminose

Mastzell-Aktivierungssyndrom ( MACS ) und Histaminose

Mastzellen gehören zum Immunsystem und kommen in allen Körpergeweben vor, vor allem in den Schleimhäuten der Atemwege, des Magen-Darm-Traktes und in der Nähe von Blutgefäßen und Nervenfasern. Sie reagieren auf Eindringlinge von außen wie Nahrung, Erreger und Toxine und alarmieren das Immunsystem, wenn Gefahr droht.

MACS und Histaminose treten häufig zusammen auf!

Mastzellen können z.B. bei Infektionen oder nach Impfungen überreagieren. Sie setzen dann vermehrt Entzündungsmediatoren frei, wie Histamin, TNF-Alpha, Interleukin 1+6, u.v.a.

Vor Covid waren etwa 17 % der Bevölkerung betroffen von MACS, zur Zeit sind es ca. 25 %, ohne die nicht diagnostizierten Patienten!                                                                                                     

Durch die Covidinfektion oder auch nach der Impfung hat sich die Anzahl der Betroffenen erheblich erhöht. Klinische Beobachtungen zeigen, dass inzwischen ca. 75% der chronisch kranken Menschen von MACS betroffen sind.

Häufig wird dann festgestellt, dass sich das Darmmikrobiom dieser Patienten sehr verschlechtert hat, besonders die Bifidobakterien haben stark abgenommen. Dieser Umstand bleibt nicht ohne Folgen für eine gesunde Darmflora und somit für das Immunsystem, die Hormonbildung und die gesamte Verdauungsleistung. Eine Stuhluntersuchung ist also ratsam, bevor man an eine Darmsanierung geht.

 

Welche Symptome können bei MACS auftreten?

⚡Atemwege: Atemnot, Rachenschwellung, Schlafapnoe

⚡Haut: Rötung, Jucken, Brennen

⚡Magen-Darm-Trakt: Durchfall, Übelkeit, Blähungen, Bauchschmerzen, Nahrungsunverträglichkeiten, Appetitlosigkeit

⚡Neurologische Symptome: Vergesslichkeit, Brainfog, Kopfschmerzen, Depressionen, Neuropathien, Angstgefühle

⚡Herz-Kreislaufsystem: Schwindelgefühl, Herzrasen, Ohnmacht

⚡Sonst: Allergien, Fatigue, CFS Syndrom, Chemikaliensensibilität, Knochen- und Muskelschmerzen, Hormonstörungen

 

MCAS Trigger können sein:

  • Schimmel
  • Toxine
  • Allergene
  • Pollen + Staub
  • Infektionen
  • Temperaturschwankungen
  • Insektenstiche
  • Gerüche
  • Histamin
  • Salicylsäure
  • Oxalsäure
  • Lektine
  • Medikamente + Nahrungsergänzungsmittel
  • Reaktionen auf Probiotika, Stress, Alkohol u.a.

 

Diagnose:

Im Jahre 2016 wurde MACS offiziell als medizinische Diagnose anerkannt. Allerdings sind noch viel zu wenig Ärzte und Therapeuten mit der Erkrankung vertraut. Es wurde jedoch ein Leitfaden für Ärzte und Patienten entwickelt, der bei der Diagnose von MACS helfen kann. Hier findest du den Link zum Fragebogen, den du auch mit zu deinem Arzt / Therapeuten mitnehmen kannst.

https://www.humangenetics.uni-bonn.de/de/forschung/forschungsprojekte/mastzellerkrankungen/checklistepatientenversion

Verschiedene Laboruntersuchungen können bei der Diagnosestellung helfen, sind aber allein nicht aussagekräftig genug.

Die Krankengeschichte des Patienten, seine Toxinbelastung, empfindliche Reaktionen auf Medikamente, NEMs, Nahrungsmittel, Probiotika + Kräuter, sowie ungewöhnlich viele chronische, allergische und entzündliche Symptome in verschiedenen Körpersystemen geben wichtige Hinweise auf MACS.

So vielschichtig die Erkrankung selbst ist, so vielschichtig ist auch die Therapie. Zu den Maßnahmen gehören:

  • Identifizierung und Abbau der Ursachen und Trigger (Gifte & Strahlung vermeiden, Alkohol, Schimmel, fachgerechte Entgiftung u.a.)
  • Ernährungsumstellung, histaminreiche Nahrung + Histaminliberatoren vermeiden, Intoleranzen beachten, gutes Wasser trinken
  • Beruhigung des Nervensystems, Stress vermeiden (z.B. Gupta-Programm)
  • Beruhigung der Mastzellen durch NEMs & Medikamente wie entsprechende Kräuter bzw. Naturstoffe (soweit verträglich): Quercetin, Resveratrol, Enzym DAO, Vitamin D+A, Zink u.a.

Vorsicht bei MACS werden Nahrungsergänzungsmittel, Probiotika und Kräuter oft nicht gut vertragen und können kontraproduktiv wirken bzw. die Symptome verschlechtern!

Verschreibungspflichtige Medikamente wären z.B H1/H2 Blocker, Ketotifen, Gastrocrom (Cromoglicinsäure)

Eine fachkundige Therapiebegleitung gehört meiner Meinung nach unbedingt dazu, oft auch als Onlineberatung bzw. Coaching möglich!   Infrage kommen Fachleute für Mitochondrientherapie, Darmtherapeuten, Ganzheitlich orientierte Ärzte/Therapeuten. Eine Auswahl an Adressen findest du unten.

Ansonsten gilt es die Selbstheilungskräfte zu stärken: den Darm miteinzubeziehen, Nährstoffe aufzufüllen, Energiestoffwechsel anzuregen, den Schlaf zu optimieren, für Bewegung an der frischen Luft zu sorgen und Gifte im Alltag zu vermeiden!

 

Danke an Sabine Hofele für die vielen aktuellen Informationen!

Hier findet ihr entsprechende Adressen/Beratung:

www.giftarm-leben.de  

www.humangentics.uni-bonn.de

www.kinderklinik.uk-erlangen.de

www.ukaachen.de

https://ink.ag/die-methode/

https://ursula-ehrhorn.com/therapie/

https://www.dr-bacharach.de/leistungen

https://cfc.charite.de/fuer_patienten/

https://corona-impfschaden-hilfe.de/

https://www.uksh.de/dermatologie-luebeck/Ambulanzen+_+Sprechstunden/Spezialsprechstunden/Sprechstunde+Mastozytose-more-1.html

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