Ursachen der Osteoporose
Die Ursachen von Osteoporose sind vielfältig. In den meisten Fällen handelt es sich um eine primäre Osteoporose, die entweder altersbedingt oder durch hormonelle Veränderungen, wie sie bei Frauen in den Wechseljahren auftreten, verursacht wird. Aber auch andere Faktoren spielen eine wesentliche Rolle:
1. Alter: Mit zunehmendem Alter wird der Knochenstoffwechsel langsamer, und der natürliche Abbau des Knochens überwiegt.
2. Geschlecht: Frauen haben generell ein höheres Risiko, da sie im Vergleich zu Männern von Natur aus weniger Knochenmasse haben. Nach den Wechseljahren kommt noch der Mangel an Östrogen hinzu, was den Knochenabbau beschleunigt.
3. Genetische Veranlagung: Wenn Osteoporose in deiner Familie vorkommt, ist das Risiko höher, dass du ebenfalls betroffen sein könntest.
4. Mangel an Kalzium und Vitamin D: Diese beiden Stoffe sind essenziell für den Knochenaufbau. Ein Mangel an Kalzium und Vitamin D kann die Knochengesundheit erheblich beeinträchtigen.
5. Bewegungsmangel: Regelmäßige körperliche Aktivität fördert den Knochenaufbau. Fehlt diese Stimulation, kann es zu einem beschleunigten Knochenabbau kommen.
6. Rauchen und Alkohol: Beides schadet der Knochengesundheit. Rauchen verringert die Knochendichte, und übermäßiger Alkoholkonsum stört den Kalziumstoffwechsel.
7. Bestimmte Medikamente: Längerfristige Einnahme von Medikamenten wie Kortison oder Medikamente gegen Sodbrennen können den Knochenstoffwechsel negativ beeinflussen und die Calicumaufnahme hemmen.
8. Kranke Nieren: In den Nieren wird das Vitamin D in seine aktive Form umgewandelt. Vitamin D ist unter anderem für die Aufnahme von Calcium in die Knochen verantwortlich. Sind die Nieren krank, dann kann diese Umwandlung nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr stattfinden und somit auch weniger Calcium in die Knochen aufgenommen werden.
9. Übersäuerung: Sind nicht genügend Basen zur Neutralisierung von überschüssigen Säuren im Körper vorhanden, dann greift der Körper auf die Mineralstoffdepots im Körper zurück. Ein besonders reiches Mineralstoffdepot sind die Knochen. Hier wird das Calcium zur Säureneutralisierung entzogen.
10. Dauerstress und zu viele isolierte Kohlenhydrate: Beides verstärkt katabole Stoffwechselprozesse und fördern somit den Knochenabbau.