Auswirkungen von zu wenig Schlaf auf Körper und Geist
Bekommen wir zu wenig Schlaf, kann das weitreichende und unangenehme Auswirkungen auf unseren Körper, aber auch auf die Psyche haben. Gerade bei Menschen mit Histaminintoleranz stellen sich dadurch noch mehr Hürden in den Alltag, als ohnehin schon.
Die kurzfristigen Auswirkungen von Schlafmangel liegen auf der Hand: Müdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten. Aber auch Reizbarkeit und eine verlangsamte Reaktionszeit ( und dadurch wiederum zum Beispiel ein erhöhtes Risiko für Unfälle) können die Folge von Schlafmangel sein. Sogar ein geschwächtes Immunsystem und Verdauungsprobleme sind häufig genannte Folgen.
Leider schlagen sich schlaflose Nächte auch auf geistig nieder: Wir bemerken dann oft Gedächtnisprobleme, Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten und sind emotional nicht so stabil wie sonst. Selbst depressive Verstimmungen bis hin zu Angstzuständen können auftreten.
Langfristig kann zu wenig Schlaf auch ernste Auswirkungen haben: Hier besteht ein erhöhtes Risiko für chronische Krankheiten wie Herzerkrankungen, Schlaganfälle, Diabetes Typ 2, Fettleibigkeit, Stoffwechselstörungen, Bluthochdruck und sogar Krebs. Das Immunsystem wird geschwächt, daraus resultiert die erhöhte Anfälligkeit für Infektionen und Krankheiten.Ebenfalls beachtet werden sollten die mentalen Gesundheitsprobleme: Depressionen, Angststörungen und sogar bipolare Störungen können durch stetigen Schlafmangel auftreten.
👉🏼 Die Lebensqualität verschlechtert sich im Allgemeinen. Viele Menschen verspüren auch eine Verringerung ihrer Arbeitsleistung im Job. Bei Kindern und Jugendlichen können sich Wachstumsstörungen, Entwicklungsverzögerungen, sowie Lern- und Verhaltensprobleme entwickeln. Bei älteren Menschen entsteht ein erhöhtes Risiko für Stürze und Unfälle und eine Verschlechterung der kognitiven Funktionen. Nicht zuletzt steigt das Risiko für Demenz.